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Als
1989 die Grenzen nach Osteuropa endgültig durchlässiger
wurden und Bürger aus den ehemali-gen sowjetischen Republiken
nach Westeuropa und besonders in die Bundesrepublik
einwanderten, ergab sich die Notwendigkeit zur Gründung
von örtlichen Vereinen, um näher an den Menschen zu
sein, die dringend Hilfen bei und zur Eingliederung
in der neuen Heimat benötigten.
Über
viele Jahre stand in Hürth unter dem Namen "Regionalverband
Köln-Bonn" eine ZMO-Beratungsstelle für Aussiedler
aus Polen und der Sowjetunion zur Verfügung, ohne ein
eigener Verein zu sein. Von Hürther Bürgern und Zuwanderern
wurde 1996 zuerst das ZMO-KLAMOTTENLÄDCHEN
im Übergangswohnheim der Stadt Hürth in der Bonnstraße
gegründet. Unsere Devise im Klamottenläd-chen heißt
heute wie damals "Integration über dem Wäschekorb".
1999
erfolgte die Gründung des ZMO e.V. Kreisverband Erftkreis,
wobei von Beginn an Zuwan-derer an entscheidenden Stellen
im Vorstand beteiligt waren und immer noch sind. In
den ersten Vorstand wurden gewählt: als Vorsitzende
Dorothea Moritz, Stellvertreterin Ljudmila Wenzel (verstorben
2004), Schriftführerin Nadja Fink, Kassiererin Lilia
Kekstas und als Beisitzerinnen für das Klamottenlädchen
Gisela Fiege und für die Kulturarbeit Anita Fietz.
Mitdenker
und Mitarbeiter, ob einheimisch oder zugewandert, sind
uns immer willkommen!
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